14.04.2026
EE.kompakt – Impulse für unternehmerisches Denken in der beruflichen Bildung
Wie können berufsbildende Schulen junge Menschen darin unterstützen, unternehmerisch zu denken und kreative Lösungen für die Arbeitswelt von morgen zu entwickeln? Mit der digitalen Impulsreihe EE.kompakt lädt das Programm Startup Ausbildung! Lehrkräfte, Schulleitungen und Vertreter:innen der Verwaltung dazu ein, Grundlagen von Entrepreneurship Education und erste praxisnahe Ansätze für den Unterricht kennenzulernen.
In 45-minütigen Online-Impulsen bringen Expert:innen wissenschaftliche Erkenntnisse und praktische Erfahrungen zusammen. Dabei stehen sowohl die Grundlagen von Entrepreneurship Education als auch ihr direkter Nutzen für Schüler:innen an berufsbildenden Schulen im Mittelpunkt. Vorgestellt werden praxisnahe Methoden, mit denen die Lernenden beim Entwickeln eigener Ideen und Lösungen für reale Herausforderungen unterstützt werden können. Auf diese Weise können zentrale Zukunftskompetenzen wie Kreativität, Eigeninitiative, Problemlösefähigkeit oder Teamfähigkeit gezielt gefördert werden.
Im Folgenden finden Sie die anstehenden Impulsveranstaltungen:
27. Mai 2026 I 15:00 – 15:45 Uhr
#4: Schüler:innenfirmen als Methode der Entrepreneurship Education
Hier geht’s zur Anmeldung.
Durchgeführte Veranstaltungen:
#1 Eigene Ideen in die Tat umsetzen: Grundlagen der Entrepreneurship Education
Was bedeutet Entrepreneurship Education und wie lässt sich unternehmerisches Denken und Handeln im (Berufs-)Schulalltag fördern? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt unserer ersten digitalen Impulsveranstaltung.
#2 Von der Studie ins Klassenzimmer: Unternehmerisches Denken und Handeln wirksam fördern
Welche Bedeutung haben unternehmerische Kompetenzen für junge Menschen und wie können wir sie fördern? Antworten darauf gibt die neu veröffentlichte forsa-Befragung von jungen Menschen der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) und der Bertelsmann Stiftung. In einem Impulsvortrag stellte Johanna Okroi, Mit-Autorin der Studie, die zentralen Ergebnisse vor.
Eine Zusammenfassung der Studie finden Sie auf dieser Seite.
Die Studie zeigt: Junge Menschen denken unternehmerisch, haben aber zu wenig Gestaltungsspielraum. Wie Schulen diesen Raum öffnen können, wird sowohl in den Ergebnissen der Befragung als auch in konkreten Praxiserfahrungen deutlich. Ole Schröder, Lehrer an der Beruflichen Schule Hamburg-Harburg (BS18) gab praxisnahe Einblicke, wie unternehmerisches Denken und Handeln an seiner Schule gelebt und gelehrt wird.
Praktische Einblicke erhalten Sie in diesem Interview.
#3 Intrapreneurship?! Eine Kultur der Selbstständigkeit in Schule stärken
Berufsbildende Schulen bereiten junge Menschen auf die Tätigkeit in Betrieben vor und vermitteln fachliche sowie berufliche Kompetenzen. Unternehmerische Kompetenzen – wie Selbstständigkeit, Eigeninitiative oder Innovationsfähigkeit – stehen traditionell eher gegensätzlich zu der Ausbildung an Fachkräften. Sie werden aber ein immer wichtigerer Bestandteil für die berufliche und persönliche Entwicklung der Schüler:innen.
In der dritten Ausgabe haben wir aufgezeigt, wie Intrapreneurship als ein praxisnaher Zugang unternehmerisches Handeln innerhalb bestehender Strukturen ermöglichen kann. Dr. Andreas Slopinski erklärte in seinem Impuls, was Intrapreneurship bedeutet, wie es an die Lebens- und Arbeitsrealität vieler Auszubildender anknüpft und warum die Lernkultur ein entscheidender Nährboden für selbstverantwortliches Arbeiten ist.
Anschließend folgte ein Blick in die Praxis: Im Gespräch mit Hannes Stiepel, Lehrkraft an der Berufsfachschule BS Neustadt, ging es u.a. um folgende Fragen: Wie kann die Kultur der Selbstständigkeit gelebt und umgesetzt werden? Welche Rolle haben Lehrkräfte? Und wie zeigt sich das im Schulalltag, wenn Schüler:innen ihre Ideen einbringen, Verantwortung übernehmen und eigenständig Lösungen entwickeln?
In Kürze finden Sie hier die Zusammenfassung.